Bücher. Der Stapel an Lesevorrat wächst in ungeahnte Höhen. Ich kann mich nicht zurückhalten, wenn ich an einer Buchhandlung vorbeikomme.

Zuerst einmal einige Worte zum letzten Blogeintrag mit Thema Lesen. Meine Vermutung mit Ponyhof-Büchern und Super Mario zu enden hat sich nicht bewahrheitet. „Andere Himmel“ von China Mieville habe ich mittlerweile durch – ok, das Wetter war ja auch freundlicher. In Sachen Sprache und Grundideen der Geschichten konnte mich Mievilles Kurzgeschichtensammlung ja durchaus überzeugen, aber ich scheine wohl ein generelles Problem mit Kurzgeschichten zu haben. Bisher habe ich noch so gut wie keine Geschichte gefunden, die mich am Ende völlig zufrieden stellt. Kurzgeschichten hören für meinen Geschmack einfach zu abruppt auf. Ich habe selten das Gefühl, die Geschichte sei zufriedenstellend abgeschlossen. Darüber hinaus habe ich auch noch eine ganze Reihe Geschichten gelesen, die nicht einmal eine wirkliche Handlung hatten. Oder jedenfalls so uninteressant und ohne Höhepunkte, als würde ich eine Kurzgeschichte darüber schreiben, wie ich mehrmals die Woche Lebensmittel im Supermarkt erstehe. In Zukunft lasse ich einfach mal die Finger davon.

Pynchons „Vineland“ habe ich im zweiten Durchgang nur bis zu Mitte geschafft, da ich das Buch leider in einem Hotelzimmer liegen ließ. Ärgerlich, aber zum Glück ersetzbar.

„Die Feuerreiter seiner Majestät“ sind bis auf einen Band gelesen. Und dieser letzte Band liefert auch gleich Grund zur Aufregung. Nicht nur, dass man Format und Coverstil völlig geändert hat, nein, auch der Preis wurde einfach mal unverschämt von 8,95 Euro auf 14,95 Euro angehoben. Kommentar des Verlages dazu ist, dass man aufgrund des großen Erfolges eine „hochwertigere, veredelte“ Ausgabe produzieren wollte, weil dies bei den Lesern sicher sehr gut ankäme. Die „reguläre“ Ausgabe solle dann „später“ erscheinen. Diese Kommerzscheisse kotzt mich so an! Anders kann ich es nicht ausdrücken. Am liebsten würde ich Bücher dieses Verlags in Zukunft einfach liegen lassen. Könnte, da das alles zu Random House gehört, schwierig werden. Man kann nur hoffen, dass diese Ausgabe total floppt. Ich selbst arbeite jetzt auch seit 15 Jahren im Werbe- und Marketingumfeld, aber ich frage mich dennoch häufig was den ein oder anderen Kollegen reitet, sich sowas auszudenken.

Von Sussana Clarkes “Jonathan Strange & Mr. Norrel” habe ich kaum ein Drittel gelesen. Sprach mich irgendwie nicht an. Aus ähnlichen Gründen wartet „Quicksilver“ von Neal Stephenson noch immer auf einen zweiten Anlauf.

Aktuell sieht der SUB jedenfalls wie folgt aus.

„Die Wette“ von Steve Hely und Vall Chandrasekaran
„Metro 2033“ von Dmitry Glukhovsky
„Sternenspiel“ von Sergej Lukianenko
„Die Stadt der träumenden Bücher“ von Walter Moers
„Shadowmarch – Die Grenze“ von Tad Williams
„Der kleine Hobbit“ von J.R.R. Tolkien
„Simularca“ von Philip K. Dick
„Gebrauchsanweisung für Paris“ von Edmund White
„Selected Poems & Tales“ von Edgar Allan Poe – schöner, großer, illustireter Band den ich günstig erstanden habe *g*

Desweiteren zur „Wiedervorlage“ auf dem Stapel: Neal Stephensons „Quicksilver“. Und wer weiss, vielleicht nehme ich mir ja auch eines fernen Tages nochmal sein „Cryptonomicon“ vor.

Aktuell bin ich mit Hohlbeins „Die Flut“ durch – was ein Quark. In jeder Hinsicht. Mehr Worte mag ich dazu gar nicht tippen. Ein beachtlich großer Stapel weiterer Hohlbeins liegt auch immer noch auf Halde. Im Gegesatz zu meiner Mom werde ich wohl kein echter Hohlbein-Fan.